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Med. Schwerpunkte

Knieendoprothetik

Der Ersatz eines durch Arthrose zerstörten Kniegelenks erfolgt durch einen bicondylären (außenseitig und innenseitig) oder auch unicondylären (innenseitig oder außenseitig) Oberflächenersatz. Das bedeutet die verschlissene Gleitfläche wird durch Metall ersetzt. Die Bänder welche das Kniegelenk stabilisieren werden belassen. Wenn in Ausnahmefällen die Bänder des Kniegelenks vor der Operation sehr instabil sind werden sogenannte achsgeführte, gekoppelte Prothesen (RT-Plus, RT-Plus modular, Smith&Nephew) verwendet.

Die Implantation der Knieprothesen wird seit vielen Jahren konsequent computernavigiert durchgeführt. Dieses Verfahren bringt dem Operateur und dem Patienten mehr Sicherheit und Genauigkeit der Wiederherstellung der korrekten Beinachse und der dann auch besseren Beweglichkeit nach der Operation.

Sogenannte Teilprothesen, mediale oder auch laterale unikondyläre Oberflächenprothesen werden, wenn die Voraussetzungen wie intaktes vorderes Kreuzband und intakte Gegenseite im Kniegelenk vorliegen durchgeführt. Hier verwenden wir Implantate de Firma Biomet (Oxford), mit den zur Zeit besten Studienergebnissen.

 

Hüftendoprothetik

Bei der Hüftendoprothese wird der Hüftkopf und der Schenkelhals durch einen Schaft mit Verankerung im Oberschenkelknochen sowie Ersatz der Hüftgelenkspfanne durch eine Pfannenprothese mit einem Inlay und einem Aufsteckkopf aus Metall oder Keramik.

Je nach Alter, Gesundheitszustand, Knochenbeschaffenheit wählt man zementfreie oder Zementierte Verankerung. Zudem gibt es für sehr junge Patienten einen speziellen Kurzschaft um noch mehr Knochen zu sparen, da im jüngeren Alter ein Prothesenwechsel statistisch evtl. auch noch mehrmals zu erwarten ist.

Wir verwenden ausschließlich Implantate, die sich über viele Jahr bewährt haben und die maximale Sicherheit und Verträglichkeit garantieren. Die Prothesenschäfte bestehen in der Regel aus Titanlegierungen. Zusätzlich ist der Prothesenschaft mit einer knochenähnlichen Beschichtung (Hydtroxylapatit) beschichtet, die das schnelle und sichere Anwachsen an den Knochen fördert.

Als Gleitpaarung stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Als Beste und am meisten weltweit verwendete Gleitpaarung (Aufsteckkopf und Pfanneninlay) hat sich bis heute die Paarung von Keramik Aufsteckkopf und hochvernetzem Polyethylen als Pfanneninlay bewährt. Als Neuigkeit gibt es noch einen Aufsteckkopf aus Metall mit einer chemisch keraminisierten Oberfläche (Oxinium). Die Gleiteigenschaften entsprechen dem des Keramik, eine etwaige Bruchgefahr wie beim Keramik scheide dabei jedoch aus.